Förderung des unternehmerischen Know-hows

Zugelassener BAFA BeraterSie wollen neue Herausforderungen meistern oder bestehende Strukturen aufbrechen. Da kann ein externer Blick auf den Sachverhalt hilfreich sein. Mit den Zuschüssen zu den Beratungskosten können Freiberufler sowie kleine und mittlere Unternehmen deutlich profitieren.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen mit dem Programm „Förderung des unternehmerischen Know-hows“. Die Innovations- und Technologieberatung Nord GmbH ist gelistetes Beratungsunternehmen und darf Beratungen innerhalb dieses Förderprogramms durchführen.

Das Förderprogramm mit dem Namen „Förderung unternehmerischen Know-hows“ fasst die bisherigen Programme „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung“, „Gründercoaching Deutschland“, „Turn-Around-Beratung“ und „Runder Tisch“ zusammen und besteht seit 2016.

Programm verlängert bis zum 31.12.2022

Die Rahmenrichtlinie „Förderung unternehmerischen Know-hows“ wurde verlängert. Insbesondere die Anforderungen an die Berater und an die Qualität des Berichtswesens wurden geändert.
Die itb Nord erfüllt selbstverständlich auch die nun geltenden Maßstäbe.

Ein Programm für viele Themen

Die bundesweite Beratungsförderung steht kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie auch den Freien Berufen offen. Zudem richtet sich die Förderung sowohl an Existenzgründer und an etablierte Unternehmen. Selbst Unternehmen in Schwierigkeiten können mit dem Zuschuss externe Beratungsleistungen beauftragen, um die Unternehmenskrise zu überwinden.

Wer kann die Förderung beantragen

Für folgende Unternehmen mit Sitz in Deutschland können wir gerne den Antrag auf Zuschüsse für die Beratung bei der BAFA stellen.

  • Junge Unternehmen, die noch nicht länger als zwei Jahre am Markt sind
  • Etablierte Unternehmen ab dem dritten Jahr der Geschäftstätigkeit
  • Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, unabhängig vom Alter
  • Freiberufler, die nicht selbst in der Unternehmensberatung tätig sind

Wer wird nicht gefördert

Das Förderprogramm des BAFA richtet sich an bereits gegründete Unternehmen. Beratungen vor einer Gründung können mit dem Programm „Förderung unternehmerischen Know-how“ nicht gefördert werden. Hierfür zeigen wir Ihnen jedoch gerne geeignete Alternativen auf.

Höhe der Förderung

Junge Unternehmen bis zwei Jahre

Bei jungen Unternehmen kann ein Beratungshonorar bis zu 4.000 Euro bezuschusst werden. Für diese Unternehmen gilt, dass sie noch nicht länger als 2 Jahre am Markt agieren dürfen. Gründer aus den neuen Bundesländern können mit einem Zuschuss 80 %, also maximal 3.200 Euro rechnen. Unternehmen aus der Region Berlin und Leipzig werden, wie die Westdeutschen Unternehmen mit 50 % Förderhöhe, unterstützt. Für die Region Lüneburg gilt ein Zuschuss von 60 %.

Für junge Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern bedeutet dies, dass sich der Bund mit bis zu 3.200 Euro an den Beratungskosten beteiligt. Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden.

Bestehende Unternehmen ab drei Jahren

Sie sind schon seit mindestens drei Jahren mit Ihrem Unternehmen am Markt vertreten und möchten sich zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen oder organisatorischen Fragen beraten lassen? Bestandsunternehmen ab dem dritten Jahr der Geschäftstätigkeit und Freiberufler (soweit sie nicht selbst als Unternehmensberater tätig sind) können die Förderung des unternehmerischen Know-hows beantragen. Für diese Gruppe der etablierten Unternehmen ist ein Beratungsumfang von maximal 3.000 Euro förderfähig.

Dabei gelten die gleichen Förderquoten wie bei den jungen Unternehmen: 50 % für Unternehmen in Westdeutschland, Berlin und Leipzig; 60 % für die Region Lüneburg und 80 % für Unternehmen mit ihrem Standort in Ostdeutschland.

Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern können somit mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 2.400 Euro kalkulieren. Mit dem Eigenanteil von lediglich 600 Euro dürfen die Bestandsunternehmen maximal fünf Beratungstage in Anspruch nehmen, die jedoch nicht aufeinander folgen müssen.

Hilfe in schwierigen Zeiten – Unternehmen in Schwierigkeiten

Das BAFA Förderprogramm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ steht auch jungen und etablierten Unternehmen in wirtschaftlichen schwierigen Zeiten zur Verfügung. Solange noch keine Insolvenz angemeldet wurde, können diese Unternehmen eine Beratungsförderung erhalten. Hier ist sogar, unabhängig vom Unternehmenssitz, ein Zuschuss von bis zu 90 % möglich. Das Beratungshonorar darf maximal 3.000 Euro betragen. Unternehmen in Schwierigkeiten müssen für wichtige Beratungsleistungen nur einen Eigenanteil von 300 Euro aufbringen.

Wofür kann die Förderung eingesetzt werden?

Die Themen, die in einem Unternehmen anfallen, sind vielschichtig und das Spektrum sehr weitläufig. So ergibt es Sinn, ein Förderprogramm zu nutzen, welches ebenfalls sehr themen- offen unterstützen kann. Mit der „Förderung unternehmerischen Know-hows“ können vielfältige Themengebiete zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen bearbeitet und beraten werden.

Die allgemeinen Themen sind so individuell wie die Unternehmen, die wir beraten:

  • Technologie- und Innovationsberatung,
  • Verbesserung der Wettbewerbssituation,
  • Erarbeitung eines Marketingkonzepts,
  • Neuausrichtung des Geschäftsmodells,
  • Steigerung der Leistung und Innovationskraft,
  • Einführung oder Anpassung eines Qualitätsmanagementsystems,
  • Entwicklung von Finanzierungsstrategien, …

Zur Förderung unternehmerischen Know-hows gehören alle wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung. Der Themenvielfalt sind mit der Beratungsförderung kaum Grenzen gesetzt.

Darüber hinaus gibt es spezielle Beratungsthemen, die sich bspw. mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Integration von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund oder dem Umweltschutz auseinandersetzen.

Nicht förderfähig sind Themen aus dem Bereich der Rechts-, Versicherungs- und Steuerberatung.

Wie können Sie die Förderung beantragen?

Sprechen Sie uns einfach an. Damit die Beratung durch das Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ gefördert wird, muss der Berater beim BAFA registriert und gelistet sein. Die Innovations- und Technologieberatung Nord GmbH ist beim BAFA gelistet und berechtigt, Beratungen in Rahmen der Förderung durchzuführen. Selbstverständlich übernehmen wir auch für Sie die Beantragung.

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten der BAFA.


Wann sollten Sie mit uns sprechen?

Jetzt.

Gerne informieren wir Sie im Detail zum BAFA-Förderprogramm
„Förderung unternehmerischen Know-hows“.